„Mit geistlicher Sehnsucht und Freude das heilige Osterfest erwarten.“

Der hl. Benedikt ist ganz von Ostern geprägt. Die Erfahrung und der Glaube, dass Jesus als der Auferstandene an seiner Seite ist, hat ihn von seinen Ängsten befreit und zu einem hoffnungsfrohen Menschen gemacht. Sein sehnlicher Wunsch ist, dass die Brüder seiner Gemeinschaft das ebenfalls erleben. Darum motoviert er sie, die Fastenzeit zu nutzen und sich neu auf die Beziehung mit Jesus einzulassen und sie noch zu vertiefen. „Mit geistlicher Sehnsucht und Freude erwarte er (der Mönch) das heilige Osterfest.“ (Benediktsregel 49, 7)
Mit dem Palmsonntag beginnen wir die Woche, die uns zur Feier der österlichen Tage führt. Die Gottesdienste dieser Woche machen deutlich, wie eng Freude und Leid, Nachfolge und Verrat, Enttäuschung und Hoffnung, Tod und Auferstehung, Vergangenheit und Zukunft beieinander liegen. In den biblischen Lesungen geht es immer wieder darum: Jesu Tod und Auferstehung schenkt uns Anteil an der Herrlichkeit Gottes – für immer.