Dienstag der 1. Woche im Jahreskreis

Kreuzzeichen

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Psalm aus dem Mattheiser Stundengebet

Psalm 40

Der Psalm kann „sprechender“ werden, wenn er laut gebetet wird und wenn anschließend Zeit bleibt, mit einzelnen Versen oder Worten meditierend umzugehen.

Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn. /
Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien.

Er zog mich herauf aus der Grube des Grauens, /
aus Schlamm und Morast. Er stellte meine Füße auf den Fels, /
machte fest meine Schritte.

Er legte mir ein neues Lied in den Mund, /
einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott.

Viele werden es sehen, sich in Ehrfurcht neigen /
und auf den Herrn vertrauen.

Wohl dem Mann, der auf den Herrn sein Vertrauen setzt, /
sich nicht zu den Stolzen hält /
noch zu treulosen Lügnern.

Zahlreich sind die Wunder, die du getan hast, /
und deine Pläne mit uns; /
Herr, mein Gott, nichts kommt dir gleich.

Wollte ich von ihnen künden und reden, /
es wären mehr, als man zählen kann.

An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen, /
Brand- und Sündopfer forderst du nicht. Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt; /

darum sage ich: Ja, ich komme. /
In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.

Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude, /
deine Weisung trag ich im Herzen.

Gerechtigkeit verkünde ich in großer Gemeinde, /
meine Lippen verschließe ich nicht; Herr, du weißt es.

Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht im Herzen, /
ich spreche von deiner Treue und Hilfe,

ich schweige nicht über deine Huld und Wahrheit /
vor der großen Gemeinde.

Du, Herr, verschließ mir nicht dein Erbarmen, /
deine Huld und Wahrheit mögen mich immer behüten!

Denn Leiden ohne Zahl umfangen mich, /
meine Sünden holen mich ein, /
ich vermag nicht mehr aufzusehn.

Zahlreicher sind sie als die Haare auf meinem Kopf, /
der Mut hat mich ganz verlassen.

Gewähre mir die Gunst, Herr, und reiß mich heraus; /
Herr, eile mir zu Hilfe!

Alle, die dich suchen, frohlocken; /
sie mögen sich freuen in dir. Die dein Heil lieben, sollen immer sagen: /
Groß ist Gott, der Herr.

Ich bin arm und gebeugt; /
der Herr aber sorgt für mich. Meine Hilfe und mein Retter bist du. /
Mein Gott, säume doch nicht!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn /
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit /
und in Ewigkeit. Amen.

Evangelium

Mk 1, 21-28
21In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte. 22Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten. 23In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: 24Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes. 25Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! 26Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. 27Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl. 28Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.

Es empfiehlt sich, eine Zeit lang beim Gelesenen zu verweilen.

Persönliches Gebet

Heute bitte ich für …

Ich danke für …

Gebet Jesu

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Gebet

Allmächtiger Gott, du verheißt uns das Leben und hast uns durch Jesus Christus aus der Macht des Bösen herausgeführt. Hilf uns in Krankheit und Not. Amen.