Dienstag der 17. Woche im Jahreskreis

Kreuzzeichen

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Psalm aus dem Mattheiser Stundengebet

Psalm 33

Der Psalm kann „sprechender“ werden, wenn er laut gebetet wird und wenn anschließend Zeit bleibt, mit einzelnen Versen oder Worten meditierend umzugehen.

Ihr Gerechten, jubelt vor dem Herrn; /
für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.

Preist den Herrn mit der Zither, /
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!

Singt ihm ein neues Lied, /
greift voll in die Saiten und jubelt laut!

Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig, /
all sein Tun ist verlässlich.

Er liebt Gerechtigkeit und Recht, /
die Erde ist erfüllt von der Huld des Herrn.

Durch das Wort des Herrn wurden die Himmel geschaffen, /
ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes.

Wie in einem Schlauch fasst er das Wasser des Meeres, /
verschließt die Urflut in Kammern.

Alle Welt fürchte den Herrn; /
vor ihm sollen alle beben, die den Erdkreis bewohnen.

Denn der Herr sprach und sogleich geschah es; /
er gebot und alles war da.

Der Herr vereitelt die Beschlüsse der Heiden, /
er macht die Pläne der Völker zunichte.

Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen, /
die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, /
der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat.

Der Herr blickt herab vom Himmel, /
er sieht auf alle Menschen.

Von seinem Thronsitz schaut er nieder /
auf alle Bewohner der Erde.

Der ihre Herzen gebildet hat, /
er achtet auf all ihre Taten.

Dem König hilft nicht sein starkes Heer, /
der Held rettet sich nicht durch große Stärke.

Nichts nützen die Rosse zum Sieg, /
mit all ihrer Kraft können sie niemand retten.

Doch das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren, /
die nach seiner Güte ausschaun;

denn er will sie dem Tod entreißen /
und in der Hungersnot ihr Leben erhalten.

Unsre Seele hofft auf den Herrn; /
er ist für uns Schild und Hilfe.

Ja, an ihm freut sich unser Herz, /
wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.

Lass deine Güte über uns walten, o Herr, /
denn wir schauen aus nach dir.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn /
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit /
und in Ewigkeit. Amen.

Evangelium

Mt 13,36-43
In jener Zeit verließ Jesus die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker. Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel. Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!

Es empfiehlt sich, eine Zeit lang beim Gelesenen zu verweilen.

Persönliches Gebet

Heute bitte ich für …

Ich danke für …

Gebet Jesu

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Gebet

Gütiger Gott, durch das Wirken deiner Gnade schenkst du uns schon auf Erden den Anfang des ewigen Lebens. Vollende, was du in uns begonnen hast, und führe uns hin zu jenem Licht, in dem du selber wohnst. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.