Donnerstag der 3. Woche im Jahreskreis

Kreuzzeichen

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Psalm aus dem Mattheiser Stundengebet

Psalm 9

Der Psalm kann „sprechender“ werden, wenn er laut gebetet wird und wenn anschließend Zeit bleibt, mit einzelnen Versen oder Worten meditierend umzugehen.

Ich will dir danken, Herr, aus ganzem Herzen, /
verkünden will ich all deine Wunder.

Ich will jauchzen und an dir mich freuen, /
für dich, du Höchster, will ich singen und spielen.

Denn zurückgewichen sind meine Feinde, /
gestürzt und vergangen vor deinem Angesicht.

Du hast mir Recht verschafft und für mich entschieden, /
dich auf den Thron gesetzt als ein gerechter Richter.

Du hast die Völker bedroht, die Frevler vernichtet, /
ihren Namen gelöscht für immer und ewig.

Die Feinde sind dahin, zerschlagen für immer. /
Du hast Städte entvölkert, ihr Ruhm ist versunken.

Der Herr aber thront für ewig; /
er stellt seinen Thron auf zum Gericht.

Er richtet den Erdkreis gerecht, /
er spricht den Völkern das Urteil, das sie verdienen.

So wird der Herr für den Bedrückten zur Burg, /
zur Burg in Zeiten der Not.

Darum vertraut dir, wer deinen Namen kennt; /
denn du, Herr, verlässt keinen, der dich sucht.

Singt dem Herrn, der thront auf dem Zion, /
verkündet unter den Völkern seine Taten!

Denn er, der jede Blutschuld rächt, denkt an die Armen /
und ihren Notschrei vergisst er nicht.

Sei mir gnädig in meiner Not; /
Herr, sieh doch, wie sie mich hassen!

Führ mich herauf von den Pforten des Todes, /
damit ich all deinen Ruhm verkünde in den Toren von Zion /
und frohlocke, weil du mir hilfst.

Völker versanken in der Grube, die sie selber gegraben; /
im Netz, das sie heimlich gelegt, hat ihr Fuß sich verfangen.

Kundgetan hat sich der Herr: Er hielt sein Gericht; /
im eigenen Werk hat sich der Frevler verstrickt.

Hinabfahren müssen die Frevler zum Totenreich, /
alle Heiden, die Gott vergessen.

Doch der Arme ist nicht auf ewig vergessen, /
des Elenden Hoffnung ist nicht für immer verloren.

Erheb dich, Herr, damit nicht der Mensch triumphiert, /
damit die Völker gerichtet werden vor deinem Angesicht.

Wirf Schrecken auf sie, o Herr! /
Erkennen sollen die Völker: Sie sind nur Menschen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn /
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und  in alle Ewigkeit. Amen

Evangelium 

Mk 4,21-25
In jener Zeit sprach Jesus: Zündet man etwa ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber oder stellt es unter das Bett? Stellt man es nicht auf den Leuchter? Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommt. Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er! Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

Es empfiehlt sich, eine Zeit lang beim Gelesenen zu verweilen.

Persönliches Gebet

Heute bitte ich für …

Ich danke für …

Gebet Jesu

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Gebet

Gott, du hast uns geboten, auf deinen geliebten Sohn zu hören. Nähre uns mit deinem Wort und reinige die Augen unseres Geistes, damit wir fähig werden, deine Herrlichkeit zu erkennen. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.