Heilige Theresia v. Lisieux

Kreuzzeichen

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Tagespsalm

Psalm 84

Der Psalm kann „sprechender“ werden, wenn er laut gebetet wird und wenn anschließend Zeit bleibt, mit einzelnen Versen oder Worten meditierend umzugehen.

Wie liebenswert ist deine Wohnung, Herr der Heerscharen! /
Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht /
nach dem Tempel des Herrn.

Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu, /
ihm, dem lebendigen Gott.

Auch der Sperling findet ein Haus /
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – /
deine Altäre, Herr der Heerscharen, mein Gott und mein König.

Wohl denen, die wohnen in deinem Haus, /
die dich allezeit loben.

Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir, /
 wenn sie sich zur Wallfahrt rüsten.

Ziehen sie durch das trostlose Tal, /
wird es für sie zum Quellgrund /
und Frühregen hüllt es in Segen.

Sie schreiten dahin mit wachsender Kraft; /
dann schauen sie Gott auf dem Zion.

Herr der Heerscharen, höre mein Beten, /
vernimm es, Gott Jakobs!

Gott, sieh her auf unsern Schild, /
schau auf das Antlitz deines Gesalbten!

Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums /
ist besser als tausend andere. Lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes /
als wohnen in den Zelten der Frevler.

Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild. /
Er schenkt Gnade und Herrlichkeit;
der Herr versagt denen, die rechtschaffen sind, keine Gabe. /
Herr der Heerscharen, wohl dem, der dir vertraut!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn /
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und  in alle Ewigkeit. Amen

Evangelium 

Lk 10, 1-12
1In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. 2Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. 3Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. 4Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs! 5Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus! 6Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. 7Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! 8Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. 9Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe. 10Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Straße und ruft: 11Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch zurück; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe. 12Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.

Es empfiehlt sich, eine Zeit lang beim Gelesenen zu verweilen.

Persönliches Gebet

Heute bitte ich für …

Ich danke für …

Gebet Jesu

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Gebet

Himmlischer Vater, ohne dich können wir nichts tun. Lass uns immer tiefer von der Wahrheit durchdrungen werden, dass wir alles deiner Gnade verdanken. Amen.