Freitag der 3. Woche im Jahreskreis
Heiliger Thomas von Aquin

Kreuzzeichen

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Psalm aus dem Mattheiser Stundengebet

Psalm 96

Der Psalm kann „sprechender“ werden, wenn er laut gebetet wird und wenn anschließend Zeit bleibt, mit einzelnen Versen oder Worten meditierend umzugehen.

Singt dem Herrn ein neues Lied, /
singt dem Herrn, alle Länder der Erde! 

Singt dem Herrn und preist seinen Namen, /
verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit, /
bei allen Nationen von seinen Wundern! 

Denn groß ist der Herr und hoch zu preisen, /
mehr zu fürchten als alle Götter. 

Alle Götter der Heiden sind nichtig, /
der Herr aber hat den Himmel geschaffen.

Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht, /
Macht und Glanz in seinem Heiligtum.

Bringt dar dem Herrn, ihr Stämme der Völker, /
bringt dar dem Herrn Lob und Ehre! 

Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, /
spendet Opfergaben und tretet ein in sein Heiligtum! 

In heiligem Schmuck werft euch nieder vor dem Herrn, /
erbebt vor ihm, alle Länder der Erde!

Verkündet bei den Völkern: /
Der Herr ist König. Den Erdkreis hat er gegründet, sodass er nicht wankt. /
Er richtet die Nationen so, wie es recht ist. 

Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke, /
es brause das Meer und alles, was es erfüllt. 

Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst. /
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes 

vor dem Herrn, wenn er kommt, /
wenn er kommt, um die Erde zu richten. Er richtet den Erdkreis gerecht /
und die Nationen nach seiner Treue.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn /  
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit /
und  in alle Ewigkeit. Amen.

Evangelium

Mk 4,26-34
In jener Zeit sprach Jesus: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst, und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da. Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, so dass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können. Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.

Es empfiehlt sich, eine Zeit lang beim Gelesenen zu verweilen.

Persönliches Gebet

Heute bitte ich für …

Ich danke für …

Gebet Jesu

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Gebet

Gott, du Quell der Weisheit, du hast dem heiligen Thomas von Aquin ein leidenschaftliches Verlangen geschenkt, nach Heiligkeit zu streben und deine Wahrheit zu erfassen. Hilf uns verstehen, was er gelehrt, und nachahmen, was er uns vorgelebt hat. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.