17. Sonntag im Jahreskreis

Kreuzzeichen

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Psalm aus dem Mattheiser Stundengebet

Psalm 118

Der Psalm kann „sprechender“ werden, wenn er laut gebetet wird und wenn anschließend Zeit bleibt, mit einzelnen Versen oder Worten meditierend umzugehen.

Danket dem Herrn, denn er ist gütig, /
denn seine Huld währt ewig.

So soll Israel sagen: /
Denn seine Huld währt ewig.

So soll das Haus Aaron sagen: /
Denn seine Huld währt ewig.

So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren: /
Denn seine Huld währt ewig.

In der Bedrängnis rief ich zum Herrn; /
der Herr hat mich erhört und mich frei gemacht.

Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht. /
Was können Menschen mir antun?

Der Herr ist bei mir, er ist mein Helfer; /
ich aber schaue auf meine Hasser herab.

Besser, sich zu bergen beim Herrn, /
als auf Menschen zu bauen.

Besser, sich zu bergen beim Herrn, /
als auf Fürsten zu bauen.

Alle Völker umringen mich; /
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

Sie umringen, ja, sie umringen mich; /
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

Sie umschwirren mich wie Bienen, /
wie ein Strohfeuer verlöschen sie; /
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

Sie stießen mich hart, sie wollten mich stürzen; /
der Herr aber hat mir geholfen.

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr; /
er ist für mich zum Retter geworden.

Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten: /
Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!

Die Rechte des Herrn ist erhoben, /
die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!»

Ich werde nicht sterben, sondern leben, /
um die Taten des Herrn zu verkünden.

Der Herr hat mich hart gezüchtigt, /
doch er hat mich nicht dem Tod übergeben.

Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit, /
damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.

Das ist das Tor zum Herrn, /
nur Gerechte treten hier ein.

Ich danke dir, dass du mich erhört hast; /
du bist für mich zum Retter geworden.

Der Stein, den die Bauleute verwarfen, /
er ist zum Eckstein geworden.

Das hat der Herr vollbracht, /
vor unseren Augen geschah dieses Wunder.

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; /
wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.

Ach, Herr, bring doch Hilfe! /
Ach, Herr, gib doch Gelingen!

Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. /
Wir segnen euch vom Haus des Herrn her. /

Gott, der Herr, erleuchte uns. Mit Zweigen in den Händen /
schließt euch zusammen zum Reigen /
bis zu den Hörnern des Altars!

Du bist mein Gott, dir will ich danken; /
mein Gott, dich will ich rühmen.

Dankt dem Herrn, denn er ist gütig, /
denn seine Huld währt ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn /
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit /
und in Ewigkeit. Amen.

Evangelium

Mt 13,44-52
In jener Zeit sprach Jesus zu den Jüngern: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn und grub ihn wieder ein. Und in seiner Freude ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte den Acker. Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte sie. Wiederum ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das ins Meer ausgeworfen wurde und in dem sich Fische aller Art fingen. Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, sammelten die guten Fische in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg. So wird es auch bei dem Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten ihm: Ja. Da sagte er zu ihnen: Deswegen gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.

Es empfiehlt sich, eine Zeit lang beim Gelesenen zu verweilen.

Persönliches Gebet

Heute bitte ich für …

Ich danke für …

Gebet Jesu

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Gebet

Gott, du Beschützer aller, die auf dich hoffen, ohne dich ist nichts gesund und nichts heilig. Führe uns in deinem Erbarmen den rechten Weg und hilf uns, die vergänglichen Güter so zu gebrauchen, dass wir die ewigen nicht verlieren. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.