Digital geklickt - analog gespielt

Ein QR-Code für die Orgel von St. Matthias in Trier

Mit einem digitalen QR-Code können sich die BesucherInnen der St. Matthias Basilika in Trier nun auch die Schuke-Orgel anhören, wenn Sie gerade mal nicht bespielt wird. Eine interaktive Informationstafel aus Acryl im Eingang zum rechten Seitenschiff macht dies möglich.
Sie ist Teil des landesweiten Projekts „Prélude Orgelinfo“, das von Kulturmanager Hermann Lewen aus Bernkastel im März dieses Jahres angestoßen wurde. Immer mehr Kirchen mit ihren besonderen Orgeln kommen dabei hinzu.

Die Mattheiser Orgel-Infotafel wurde gesponsert vom Hotel Deutscher Hof in Trier. „Wir fühlen uns mit St. Matthias sehr verbunden und möchten diese Gelegenheit nutzen, den schönen Kirchenraum mit der Orgel und ihrem besonderen Klang einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Für die Touristen der Stadt Trier ist dies zusätzlich ein reizvolles Angebot. “ findet Andrea Weber, Gastgeberin im Deutschen Hof.

Mit dem Smartphone wird ein QR-Code, der auf der Infotafel abgebildet ist, eingescannt. Die Website der entstehenden neuen Orgeldatenbank öffnet sich und die freie Orgelimprovisation des Mattheiser Kirchenmusikers Gabriel Moll, ist zu hören.

Die Mattheiser Orgel wurde 1977 von der Karl Schuke Berliner Orgelwerkstatt gebaut. Es handelt sich bei ihr um eine Schleifladenorgel, mit einer mechanischen Spiel- und einer elektrischen Register-Traktur. 39 klingende Register verteilen sich auf drei Manuale und ein Pedal.

von links nach rechts: Organist Gabriel Moll, Abt Ignatius Maaß (AbteiSt. Matthias, Andrea Weber (Deutscher Hof), Hermann Lewen (Prélude-Orgelinfo), Marc-Bernhard Gleißner (Pfarrei St. Matthias)